CFD-Handel in Verbindung mit Newstrading

Neben dem Handel von Aktien und Fonds erfreut sich auch der Handel von CFD’s („contract for difference“) einer immer größeren Beliebtheit. Bei CFD’s geht es darum, den zukünftigen Kurs einer Aktie, eines Indizes oder einer Währung vorherzusagen und durch die Kursschwankung einen Gewinn zu erwirtschaften. Wichtig ist, dass du bei einem Handel mit CFD’s kein Eigentümer wirst, sondern nur bei einer Kursschwankung nach oben oder unten ein Gewinn oder Verlust entsteht.

CFD’s sind besonders wegen ihrer Hebelwirkung unter Börsenhändlern sehr beliebt. Bereits kleine Summen können zu hohen Gewinnen führen. Beachte deswegen auch, dass CFD’s eher nicht als reines Investment geeignet sind und deutlich risikoreicher als Aktien oder Fonds sein können. Es können natürlich auch jederzeit Verluste entstehen.

Genau deswegen macht es Sinn, besonders zu Anfang mit einem kleinen Konto zu handeln und sinnvolle Stop’s für seine Trades zu setzen. So schafft man es, eventuell auftretende Verluste zu minimieren und sein eingesetztes Kapital zu schützen. 

Das steckt hinter dem Begriff "Newstrading"!

Unter den CFD-Tradern erfreut sich vor allem das Newstrading einer immer größeren Beliebtheit. Dennoch handelt es sich dabei eher um eine selten angewendete Strategie unter Tradern, obwohl diese oft Erfolg und hohe Gewinne verspricht.

Bei Newstrading werden die Trades nur bei anstehenden Wirtschaftsnachrichten gesetzt und deren Auswirkungen auf die Börse gekonnt ausgenutzt. Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die so genannten Leitzinsentscheidungen. Diese entscheiden indirekt, ob eine Währung in Zukunft günstiger oder teurer zu erwerben ist.

Hierzu ein kleines Beispiel: Wir schauen uns den Kurs des Währungspaares des Euro//US-Dollars an. Dieser Kurs beträgt zum Beispiel 1,20. Das bedeutet, dass ich als Trader oder Anleger für 1€ rund 1,20$ bekomme. Das ist die Grundlage für unseren Newstrade. 

Nun kommt die geldpolitische Entscheidung der „FED „(amerikanische Notenbank) ins Spiel. Diese entscheidet nun, die Leitzinsen des US-Dollars von bisher 0,5% auf 0,75% zu erhöhen. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Banken und automatisch die Konsumenten mehr (Zinsen) bezahlen müssen, wenn sie den Dollar nach dem Leitzinsentscheid erwerben. Somit verknappt sich die Geldmenge des US-Dollars und des Dollars, da der Dollar nun teurer wird. Dieser Fakt wirkt sich auch den Kurs des EUR/USD aus. Somit sinkt der Kurs von 1,20 auf 1,15: Da der Wert des Dollars durch die steigenden Zinsen angestiegen ist, bekommst du jetzt für 1€ nicht mehr 1,20$, sondern nur noch 1,15$. 

Das Wichtige bei Newstrading ist, dass du unmittelbar nach Bekanntgabe der Wirtschaftszahl deinen Trade setzt. Und mit unmittelbar meine ich in den darauf folgenden Sekunden, nachdem eine Entscheidung verkündet wurde. Denn bei Newstrading werden sprichwörtlich „die Langsamen von den Schnellen gefressen“.  

Außerdem solltest du deinen Trade nur bei einer tatsächlichen Änderung platzieren. Wenn die Zinsen zum Beispiel gleich bleiben, solltest du auf keinen Fall traden. Denn je nach Anlegererwartung ist der Zukunftskurs nicht gut vorhersehbar und kann unerwartet schwanken.